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Kaufabschluss im Online-Shop: Verio Europe zeigt, was Käufer wollen

13.10.2014
Noch viel zu oft brechen Online-Shopper ihren Kauf auf den letzten Metern ab. Verio Europe formuliert sechs machbare Punkte, mit denen ein gutes, sicheres Gefühl beim Online-Kauf verstärkt und so die Bereitschaft zum finalen Kaufabschluss erhöht werden kann.

Jeder weiß aus eigener Erfahrung: Sobald es ans Bezahlen geht, wird es kritisch. Die „Bezahlseiten“ gelten generell als entscheidende Schwelle für den Bestellvorgang in einem Online-Shop. So hat auch ein Benchmark-Report des E-Payment-Spezialisten Sage Pay zum deutschen Online-Handel ergeben, dass 46 Prozent der Online-Käufe auf den Bezahlseiten abgebrochen werden. Verio Europe zeigt die Möglichkeiten von Online-Händlern auf, diese und andere Gefahren innerhalb eines Bestellprozesses zu mindern.

1. Dem Käufer die Wahl lassen

In vielen Shops kann der Käufer sich entscheiden zwischen Bestellung mit oder ohne Registrierung als Kunde. Was dem einen zu viel Informationspreisgabe ist, bringt dem anderen Freude über hohen Informationsgehalt. Stellt die Shop-Lösung beide Varianten zur Verfügung, dann kann die Qual der Wahl getrost dem Käufer über-lassen werden. Ergänzende Informationen zu den Vorteilen als registrierter Kunde helfen bei der Entscheidung.

2. Klare Informationen

Von elementarer Bedeutung ist ein stringenter Seitenaufbau inner-halb des Bestellvorgangs. Übersichtlichkeit ist hier oberstes Gebot. Klare Informationen zu Versandmethoden und Zahlungsvarianten, entstehenden Gebühren und zur Zahlungsabwicklung sind wichtige Elemente, damit auf Kundenseite kein Kaufabbruch provoziert wird und keine Rückfragen erforderlich werden.

3. Mehrere Zahlungsarten

Der Online-Shop-Betreiber sollte wenigstens die Standardzahlungs-arten Vorkasse, Rechnung und Nachnahme anbieten. Für Bankeinzug und Kreditkartenzahlung sollten in der Shop-Lösung mehrere Anbieter integriert sein, die nach Registrierung, Kontoeinrichtung oder Vertragsabschluss des Shop-Inhabers nur noch freigeschaltet werden müssen. Als Kaufentschluss fördernd erweist sich zunehmend auch das Einbinden von als vertrauenswürdig eingeschätzten Online-Bezahlsystemen wie beispielsweise PayPal.

4. „Zurück“ hilft manchem Käufer auf die Sprünge

Extrem anwenderfreundlich ist auch die Möglichkeit, innerhalb des Bestellvorgangs auf die vorherige Seite zurückblättern zu können, um nachträglich Änderungen vorzunehmen. Es sollte geprüft wer-den, ob die Shop-Lösung Möglichkeiten für einen Zurück-Button, eine Art Navigationszeile, die den Bestellfortschritt zeigt, oder eine Breadcrumb-Navigation bietet.

5. Sicherheit bei der Zahlungsabwicklung

Auf jeden Fall erwartet der Online-Käufer – völlig unabhängig vom gewählten Bezahlverfahren – absolute Sicherheit, das heißt, verschlüsselte Verbindungen sind unerlässlich. Alle Daten wie persönliche Angaben oder Zahlungsinformationen müssen über eine sichere SSL-Verbindung verschlüsselt übertragen werden.

Kreditkartenzahlung sollte grundsätzlich nur über darauf spezialisierte Anbieter angeboten werden, um Käufern den Schutz dieser besonders sensiblen Daten garantieren zu können.

Eine Zertifizierung durch beispielsweise Trusted Shops betont für jeden deutlich sichtbar, wie wichtig dem Shop-Inhaber der Käufer-schutz ist. So hat auch eine Infas-Umfrage aus dem Jahr 2012 mit über 5.000 Teilnehmern ergeben, dass 65 Prozent der Online-Käufer in Europa Gütesiegel als „wichtig“ oder „sehr wichtig“ bei der Auswahl eines Shops einstufen.

6. Überprüfung der Bestellung

Ein Online-Shop-Betreiber muss Verbrauchern seit dem 13. Juni 2014 vor dem endgültigen Kaufabschluss die Möglichkeit bieten, die Bestellung noch einmal detailliert zu überprüfen. Erst dann kann der Abschluss über „Jetzt zahlungspflichtig bestellen“ erfolgen.

„Das Thema Payment ist für den Erfolg oder Misserfolg im Online-Handel von entscheidender Bedeutung“, erklärt Andreas Wöß, Produktmanager bei Verio Europe. „Wenn ein Anbieter dabei Aspekte wie richtiger Mix an Bezahlverfahren, klare und schnelle Kaufabwicklung sowie hohe Sicherheit berücksichtigt, sind bereits elementare Grundvoraussetzungen geschaffen, um dem Abbruch eines Ein-kaufs im Online-Shop entgegenzuwirken.“